Das Pendant zum literarischen Entwicklungsroman ist das filmische "Pubertätsdrama". jugendarbeit.ch stellt eine Reihe von Filmen vor, die sich um Teenager drehen.
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Fish Tank
Englischer Spielfilm, 2009. Regie: Andrea Arnold.
Die fünfzehnjährige Mia ist von der Schule geflogen und legt sich aus Wut darüber mit allen an. Nur beim Tanzen ist sie ganz bei sich selbst. An einem schönen Sommertag bringt ihre Mutter den gutaussehenden Connor mit nach Hause. Mia schliesst Connor von Anfang an in ihr Herz, doch das bleibt nicht ohne Spannungen...
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Mean Creek
Amerikanischer Spielfilm, 2004. Regie: Jacob Aaron Estes.
George ist ein dickes, streitlustiges Kind, das in der Schule andere Kinder drangsaliert. Eines Tages beschliesst eine Gruppe von älteren Jungs, dem ekelhaften Typ einen Denkzettel zu verpassen. Auf einer arrangierten Bootsfahrt gerät die Sache aber ausser Kontrolle. Mean Creek ist ein vom ersten Bild an gelungenes Teenagerdrama über Gruppendruck und Gruppendynamik im Teenageralter. Motto: unter der Oberfläche trägt jeder ein Geheimnis.
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Dreizehn (Thirteen)
Amerikanisch-englischer Spielfilm, 2003 Regie: Catherine Hardwicke.
Die 13-jährige Tracy verändert sich beinahe über Nacht zu einem Piercings und zerrissene Jeans tragenden Teenie. Nicht ganz einfach für ihre alleinerziehende Mutter... Gut gelungene Pubertätsstudie. Aber: Pubertät ist für Erwachsene zum Zuschauen manchmal etwas öde.
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Kroko
Deutscher Spielfilm, 2003 Regie: Sylke Enders.
Eines Abends fährt die ultracoole, stets perfekt gestylte 17-jährige Ghetto-Göre Kroko einen Radfahrer an und muss daraufhin 60 Stunden Dienst in einer Behinderten-WG leisten. Sie ist empört, boykottiert ihren Zwangs-Job, wo sie nur kann, und zieht in einer Tour über die "Spastis" her. Doch als sie herausfindet, dass ihr Freund sie betrügt, ihre Kumpels sie abgeschrieben haben und die Mutter sie vor die Tür setzt, entdeckt das "blonde Gift" plötzlich Parallelen zu ihren "Schützlingen". Besonders Rollstuhl-Despot Thomas hat es ihr angetan
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Lost heaven (The Dangerous Lives of Altar Boys)
Amerikanischer Spielfilm, 2002. Regie: Peter Care.
Georgia, Anfang der 70er Jahre: Tim und Francis, Schüler der achten Klasse einer Klosterschule, leiden unter dem eisernen Regime der strengen Schwester Assumpta (Jodie Foster) und des Paters Casey. Wenig beeindruckt von der Autorität der Erwachsenen, vertreiben sie sich ihre Freizeit mit Alkohol, Mutproben und der Arbeit an ihrem gotteslästerlichen Comic "Atomic Trinity". Doch dann entdeckt Schwester Assumpta eines Tages ihre Zeichnungen und nimmt sie unter Beschlag...
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Kick it like Beckham (Bend it like Beckham)
Englischer Spielfilm, 2002. Regie: Gurinder Chadha.
Jess ist 18 Jahre alt und eigentlich ein ganz gewöhnlicher Teenager, der gerne Fussball spielt. Alles kein Problem, wenn Jess nicht zufällig ein Mädchen indischer Abstammung wäre, deren traditionsbewusste Eltern so ihre Mühe mit kurzen Hosen, festen Schüssen und stürmischen Männern haben. Zusammen mit ihrer neuen Freundin Jules (Keira Knightley) tritt Jess heimlich einer Frauenfussballmannschaft bei... Gelungene indisch-britische Teenagerkomödie
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La vie ne me fait pas peur.
Französischer Studiofilm, 1999. Regie: Noemie Lvovsky.
Vier Mädchen rasen überdreht durch die Pubertät: Im Mittelpunkt des Filmes stehen die Schulfreundinnen Ines, Emilie, Stella und Marion, die als unzertrennliche Gang ihre Umgebung unsicher machen. Der Film zeigt sie an der Schule, zu Hause, auf gemeinsamen Streifzügen, im Streit mit Eltern und Geschwistern, bei geheimen Ritualen, auf der Jagd nach Jungen und beim ersten Ferienabenteuer. Ohne offensichtliche Struktur bildet der Film in schnell aufeinanderfolgenden Szenen ein Patchwork von Erlebnissen, das den Prozess des Erwachsenwerdens aufzeigt.
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Asphaltflimmern (Flickering Roads)
Deutscher TV-Film, 1994. Regie: Johannes Hebendanz.
Zufällig begegnen sich Micka und Gena beim Autoknacken. Mit der Flucht vor der Polizei beginnt ihre gemeinsame Geschichte. Sie gondeln in einem geklauten Wagen durch Deutschland und treffen in einem Imbissladen auf Philippa, die sich ihnen anschliesst. Teenager-Roadmovie, mit dem deutschen Grimme-Preis ausgezeichnet.
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Die kleine Vera (Malenkaja Vera)
Sowjetischer Spielfilm, 1988. Regie: Vasilij Pitschul.
Der Film erzählt unspektakulär vom Leben der 17-jährigen Vera gemeinsam mit ihren Eltern in einer engen Wohnung. Als sich Vera verliebt, kommt es zu Spannungen zwischen ihrem Vater und dem neuen Freund. Wegen der schonungslosen Darstellung der perspektivelosen Jugend in Russland, wurde der Film zeitweise verboten.
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Club der Caesaren (The Emperors Club)
Amerikanischer Spielfilm, 2002. Regie: Michael Hoffman.
Ein kleines, aber hochfeines Drama über einen Lehrer, der seinen Beruf als Berufung lebt und dadurch in Konflikt mit seinen eigenen Prinzipien gerät.
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Wilde Gedanken (Dangerous Minds)
Amerikanischer Spielfilm, 1995. Regie: John N. Smith.
Hass, Drogen und Gewalt beherrschen den Alltag an der Parkmont High-School. Völlig unvorbereitet tritt Lou Anne Johnson (Michelle Pfeiffer) hier ihren ersten Job als Englischlehrerin an. Eine Mauer aus Schweigen und Ablehnung steht zwischen ihr und den Schülern. Doch langsam gewinnt sie mit ihren unkonventionellen Methoden das Vertrauen der Kids. Aber nicht nur ihren Vorgesetzten, auch den Eltern gefällt ihr eigenwilliger Erziehungsstil gar nicht. Als dann noch eine brutale Gewalttat geschieht, überstürzen sich die Ereignisse...
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Club der toten Dichter (Dead poets society)
Amerikanischer Spielfilm, 1989. Regie: Peter Weir.
Das Credo des Welton Internats für Jungen besteht aus den vier Leitbegriffen: Tradition, Ehre, Disziplin, Leistung. Ebenso starr und streng wie diese Richtlinien sind die Lehrmethoden, mit denen die Schülerschaft, die den reichsten Familien des Landes entstammt, auf ihre elitäre gesellschaftliche und wirtschaftliche Rolle vorbereitet werden soll. Doch auch reiche Jugendliche sind eben nur Jugendliche mit derselben Neugier auf das Leben und derselben Leidenschaft und Begeisterungsfähigkeit wie ihre nicht so betuchten Altersgenossen. Diese Eigenschaften sind es, die den neuen Englischlehrer John Keating (Robin Williams) besonders faszinieren und ihm fördernswert erscheinen...
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"Mit saftigen Pflaumen gefülltes Kalbsfilet"
Schweizer Dokumentarfilm, 2008. Regie: Salim Butt, Jo Siegler, Nils Waibel.
Der Film dokumentiert die Entstehung eines Projektes in der offenen Jugendarbeit Basel mit Jugendlichen aus unterschiedlichen Nationen: rund 30 Jugendliche organisieren ein Galadiner für Prominente und Politiker.
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Zoff im Jugendhaus
Schweizer Dokumentarfilm (SF DRS), 2005. Regie: Felix Karrer.
Was ist nur los mit den "Jugos", die so viele negative Schlagzeilen machen? Das Beispiel Wetzikon scheint den Schwarzmalern recht zu geben: kaum eröffnet, musste das neue Jugendhaus wieder geschlossen werden, weil es schon am Eröffnungsabend Zoff gab zwischen Schweizern und ausländischen Jugendlichen. Felix Karrer war ein halbes Jahr dabei. Sein Fazit: "Eindeutig sind nur die Vorurteile".
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Ghetto
Schweizer Dokumentarfilm, 1997. Regie: Thomas Imbach.
"Das grösste verdammte Ghetto" nennt der Schulabwart das Klassenzimmer, in dem Xhumi und Müke die letzen paar Monate ihrer Schulzeit verbringen. Ihnen und einer Handvoll weiterer Jugendlicher, die an der Zürcher Goldküste beheimatet sind, heftet sich "Ghetto" für gute zwei Stunden an die Fersen. Selten hat ein Filmemacher die Lebenswelt der Jugendlichen der Neunzigerjahre so gut in Bilder umgesetzt: Genau so sind unsere Kids! Genau so sprechen sie! Genau so bewegen sie sich!
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