Mit Jugendlichen einen Kurzfilm drehen: Resultat publizieren

1. Eine VHS-Kassette für jeden Jugendlichen

Von der Digitalvideokamera lässt sich der gemachte Film (mit ein wenig Qualitätsverlust) zu einem handelsüblichen Videorecorder und damit auf eine VHS-Videokassette überspielen.

Benötigtes Material:

2. Standbilder für verschiedene Verwendungen

Aus dem Programm iMovie™ lassen sich direkt Standbilder des Filmes abspeichern. Diese können später für verschiedene Zwecke verwendet werden (z.B. Lagerzeitung, Publikation im Internet, Vereinsblatt). Selbstverständlich lassen sich die Bilder auch ausdrucken.

3. Quick-Time™-Film

Das Programm iMovie™ bietet den direkten Export eines hergestellten Filmes im QuickTime™-Format an.

Ein QuickTime™-Video lässt sich plattformunabhängig auf PCs und Macs abspielen. Voraussetzung ist, dass der kostenlose QuickTime™-Player installiert ist.

Ein QuickTime™-Film lässt sich auf Datenträgern speichern (z.B. auf einer selbstgebrannten CD) oder ins Internet stellen. Mit relativ guter Bild- und Tonqualität (aber kleinem Bild) kann der Film am Computer betrachtet werden.

Nachteil: auch für einen kurzen Film muss man mit einer Dateigrösse von mehreren Megabytes rechnen (für unseren Kurzfilm zwischen 5 und 12 MB). Aus diesem Grund eignen sich QuickTime™-Filme nur bedingt fürs Internet.

Vorgehen:

  • Im Programm iMovie™ Exportieren als QuickTime™-Video wählen.
  • Datei exportieren und speichern.

Für eine Internetpublikation die Datei ins Netz laden (Achtung: Lange Ladezeit bei grossen Dateien!) und einen Link dazu setzen.

4. Real™-Streaming-Video fürs Internet

Die Streaming-Technologie der Firma RealCorporation wird für Audio- und Videoübertragungen im Internet verwendet. Sie erlaubt relativ kleine Dateigrössen (für unseren Kurzfilm 1 bis 2 MB) und den kontinuierlichen Download. Das heisst, es wird nicht der ganze Film vom Internet auf die heimische Festplatte übertragen und dann gestartet, sondern der Film kann bereits nach wenigen Sekunden betrachtet werden und wird laufend auf den Computer überspielt.

Ein Nachteil der Technologie: die Filmqualität nimmt stark ab und das Bild ist ebenso klein wie bei QuickTime™.

Eine Basisversion des Programms Real Producer™, das zur Erstellung einer Real-Streaming-Datei benötigt wird, ist kostenlos erhältlich (http://www.real.com/producer/). Mit diesem Programm lässt sich aus dem direkt in iMovie™ erstellten QuickTime™-Video eine Real-Streaming-Datei herstellen.

Vorgehen:

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Ach ja, richtige Internetfreaks sind natürlich auch im Lager online und laden den fertigen Film während der Lagerwoche ins Netz, auf dass die lieben Eltern und Freunde zu Hause bereits während des Ferienlagers bewegte Videobilder ihrer Kids im WWW bewundern können...

jugendarbeit.ch - erstellt: 02.08.98 - geändert: 14.04.05 - © 2005 by pm