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November 2005: Jugendunruhen in Frankreich
Dossier
Nur nicht zu schnell mit dem Finger auf Frankreich
zeigen. Die Jugendunruhen in den Vorstädten haben Ursachen, die auch in unserem Land beim Umgang mit ausländischen Jugendlichen beobachtet werden können. Wieso nicht aus den Vorfällen lernen? Das folgende Dossier fasst den Ablauf der Unruhen zusammen, zeigt verschiedene Interpretationen von Ursachen und weist auf ähnliche Problemstellungen in unserem Land hin.
VON PETER MARTI, JUGENDARBEITER
Am 31. Oktober 2005 berichten die europäischen Medien von Unruhen in der Pariser Vorstadt Clichy-sous-Bois
. In diesem Quartier leben 28'000 Menschen. Nach dem tragischen Tod zweier junger Einbrecher, die auf der Flucht vor der Polizei durch einen Stromschlag ums Leben gekommen sind, liefern sich Hunderte von Jugendlichen Strassenschlachten mit der Polizei. Jugendunruhen mit angezündeten Autos sind in Frankreich keine Seltenheit. Täglich brennen rund 90 Fahrzeuge im ganzen Land. Meist können die Konflikte jedoch nach wenigen Tagen entschärft werden. Nicht so Anfang November 2005.

Der Ablauf der Unruhen
Die Franzosen haben genug von den 'petites terreurs', die aus Problemfamilien kommen, die jeder kennt und die niemand sehen will.
(Minister Sarkozy im September 2005)
Auslöser
27. Okt.: Jugendliche verprügeln einen Mann brutal vor den Augen seiner Familienangehörigen, nachdem sie ihm den Fotoapparat gestohlen haben; der Mann erliegt seinen Verletzungen; der französische Innenminister Nicolas Sarkozy
verspricht, die Bewohner von Vorstädten vermehrt vor kriminellen Jugendlichen zu schützen und bezeichnet diese als "Lumpengesindel"
27. Okt.: die Polizei verfolgt in einem Pariser Vorort jugendliche Einbrecher, dabei kommen zwei Jugendliche ums Leben, die sich in einem Trafohäuschen versteckt haben; es folgen schwere Strassenschlachten zwischen Jugendlichen und Polizei
Marc Zitzmann: Opfer der Moderne, Täter aus Wut
Sechs Gründe für die Gewaltausbrüche in Frankreich.
- der "urbane Horror" der Betonwüsten
- die Arbeits- und Perspektivenlosigkeit
- die überforderten, schlecht durchmischten Schulen
- Polizeigewalt und Rassismus
- die Opfermentalität der Cite-Bewohner
- Gruppenzwang und Ehrenkodex in Jugendbanden
(Marc Zitzmann, NZZ, 14.11.05)
Beginn
27. bis 31. Okt.: mehrere Hundert Jugendliche liefern sich stundenlange Schlachten mit der Polizei, zünden Autos, eine Kinderkrippe und Bushaltestellen an; in der zweiten Krawallnacht wird auf einen Polizeiwagen geschossen; der französische Innenminister bedauert den Vorfall, will jedoch gegen Krawallanten hart vorgehen; 500 Teilnehmer nehmen an einem Trauermarsch für die beiden toten Jugendlichen teil
Ausweitung
1. bis 4. Nov.: die Unruhen greifen auf andere Vorstädte von Paris über; Präsident Jacques Chirac
ruft zur Ruhe auf; scharfe Schüsse auf Feuerwehrleute und Polizisten; rund 200 Autos brennen jede Nacht; ein Einkaufszentrum und eine Garage gehen in Flammen auf; das Übergreifen der Unruhen auf andere Provinzen wird offiziell als gering eingeschätzt
Eskalation
bis 6. Nov.: die Unruhen erfassen weite Teile Frankreichs; bisher sind rund 3000 Fahrzeuge verbrannt, Schulen, Turnhallen, Warenlager, Amtsgeäude wurden angezündet; in einigen Städten finden Schweigemärsche gegen die Gewaltexzesse der Jugendlichen statt; die Unruhen fordern ein erstes Todesopfer: ein Rentner, der von Jugendlichen schwer verwundet worden war, erlag seinen Verletzungen; in einigen Vorstädten bilden Bürger eigene Milizen, um gegen Randalierer vorzugehen; unter anderem patroullieren Eltern in den Quartieren; islamische Organisationen sprechen sich klar gegen die Unruhen aus
Tariq Ramadan: Institutionalisierter Rassismus
Der Islamwissenschaftler Tariq Ramadan wehrt sich dagegen, den Islam als Ursache der fehlenden Integration muslimischer Einwanderer in Frankreich und England zu bezeichnen. Für Ramadan stehen soziale Ursachen im Fokus: bei den afrikanischen und muslimischen Einwanderern finden sich im Verhältnis zur Bevölkerungszahl die meisten Armen und Ausgegrenzten. Diese wirtschaftliche Ausgrenzung sei "institutionalisierter Rassismus". Ohne die Lösung der sozialen Frage, könnten die aktuellen Probleme nicht gelöst werden.
(Tariq Ramadan, TA, 10.11.05)
Abflauen
bis 14. Nov.: langsam flaut die Gewaltwelle ab; insgesamt waren 300 Gemeinden betroffen; in 7 Departements wurden nächtliche Ausgangssperren verhängt; bisher gingen fast 9000 Privatautos und Dutzende von Gebäuden in Flammen auf; es wurden 2767 Personen festgenommen, davon bleiben 593 in Haft
Ende
bis 18. Nov.: nach drei Wochen sind die Banlieu-Unruhen in Frankreich praktisch zu Ende; zwar werden noch 98 ausgebrannte Autos pro Nacht gezählt, dies entspricht jedoch dem normalen Tagesdurchschnitt in Frankreich; insgesamt sind 2'921 Personen festgenommen worden, davon rund ein Drittel Minderjährige; der Ausnahmezustand dauert weiter an; der zu Beginn der Unruhen stark kritisierte Innenminister hat in der Popularität der Bevölkerung gewonnen
Silvesternacht 2005/2006
31.Dez.: wie in jedem Jahr brennen auch in dieser Silvesternacht Hunderte von Fahrzeugen in Frankreich; mit 452 Bränden sind es diesmal rund 100 mehr als in den Vorjahren.
Nicolas Sarkozy: Unsere vier Grundfehler in der letzten vierzig Jahren
- (1) wir wollten statt einzelnen Betroffenen, den ganzen Zonen helfen ... so unterstützt man auch die, die sich nicht anstrengen wollen
- (2) statt Sozialarbeit braucht es Arbeitsplätze, statt Ferienkolonien braucht es Berufsausbildungen
- (3) die Probleme dürfen nicht einfach verdrängt werden
- (4) Grosszügigkeit darf nicht mit Straffreiheit verwechselt werden, sonst wird man zum Komplizen der Kriminellen
(Nicolas Sarkozy, Minister, Weltwoche 47/05)
Alice Schwarzer: Wurzel der Probleme ist der Sexismus
"Die tiefste Wurzel ist nicht der Rassismus, sondern der Sexismus. Wie soll ein Knabe Achtung vor seinem Nächsten oder vor den Repräsentanten des Staates haben, wenn er von Kindesbeinen an lernt, seine Mutter, Schwester, Freundin zu verachten? ... Gewalt ist der Kern der Männerherrschaft in diesen Banlieus."
(Alice Schwarzer, feministische Autorin, NZZ am Sonntag, 13.11.05)
Politische Reaktionen
Innenminister Sarkozys Integrationspolitik

Zu Beginn der Unruhen als politischer Brandstifter beschimpft, ist der französische Innenminister Nicolas Sarkozy
Ende November der beliebteste französische Politiker mit 68% Zustimmung. Ausländische Kommentatoren, jugendliche Steinewerfer und politische Gegner von Sarkozy sehen in ihm immer noch den Sündenbock. Die Mehrheit der Franzosen sieht das anders.
Sarkozy ist einerseits kompromissloser Verfechter von Ruhe und Ordnung. Gleichzeitig hat er aber Vorschläge dafür gemacht, wie sich die Situation der Einwanderer konkret verbessern könnte. Sarkozy ist selber ein Kind von Einwanderern, deshalb ist ihm das Los der jetzigen Immigranten nicht egal.
Sein Konzept: er will eine gezielte Minderheitenpolitik einführen, die Jugendliche aus Immigrantenfamilien in der Schule und bei der Jobsuche bevorzugt. Die Sichtbarkeit von Immigranten anderer Hautfarbe in Medien, Politik und Staat soll gefördert werden. Einwanderern, die mehr als 10 Jahre in Frankreich leben, soll ein lokales Wahlrecht zugesprochen werden. Und schon seit mehreren Jahren fördert Sarkozy gemässigte muslimische Vereinigungen. Seine Vorschläge wurden und werden von den anderen Politikern als "unfranzösisch" vehement abgelehnt.
(aus: Tagesanzeiger, 17.11.05)
31. Okt.: der Innenminister will gegen Jugendkriminalität und Jugendgewalt härter vorgehen; die politischen Gegner des Innenministers machen ihn selber für die Unruhen in der Vorstadt verantwortlich
4. Nov.: die Bürgermeister stellen sich hinter den harten Kurs des Innenministers gegen die Randalierer; die politischen Gegenspieler in der Regierung zetteln untereinander Intrigen an; Sarkozy wird als Sündenbock und Verantwortlicher für die Unruhen dargestellt
7. Nov.: nach der zehnten Unruhenacht ruft Präsident Chirac nach Wiederherstellung der Ordnung
8. Nov.: der Premierminister Dominique de Villepin
kündigt eine Regierungserklärung zu den Unruhen an; der Innenminister Sarkozy fordert, das französische Integrationsmodell grundlegend zu überdenken
9. Nov.: die Regierung verhängt für 12 Tage den Ausnahmezustand in Frankreich - zum ersten Mal seit dem Algerienkrieg
; gleichzeitig werden Subventionen für die betroffenen Quartiere angekündigt
15. Nov.: der Ausnahmezustand wird um drei Monate verlängert; Präsident Chirac wendet sich in einer Fernsehansprache an das Volk; es wird die Schaffung eines Zivildienstes für Jugendliche angekündigt, welcher den Eintritt ins Berufsleben verbessern soll; die linken Parteien kritisieren den Ausnahmezustand
2. Dez.: Innenminister Villepin präsentiert einen umfangreichen Massnahmenkatalog der Regierung für die "heiklen Quartiere": strengere Kontrollen bei der Einwanderung und Familienzusammenführung, Durchsetzung des Polygamie
-Verbotes, Vorgehen gegen Rassismus
und Diskriminierung, Förderung von Erziehung und Ausbildung in den Vorstädten
4. Jan.: der Ausnahmezustand in Frankreich wird offiziell aufgehoben
Zahlen und Fakten
- ab 1950 werden in verschiedenen Städten Frankreichs Hochhäuser errichtet ... bereits ab 1979 kommt es zu Unruhen in den Cites
- im heissen Sommer 1981 gehen viele Fahrzeuge in Flammen auf
- ab 1983: Aufstieg der rechtsextremen Partei "front national" in Frankreich
- 15.10.1983 Beginn des Marche des beurs, einem Fussmarsch von Marseilles nach Paris mit dem Ziel gegen Chancenungleichheit und Rassismus zu kämpfen
- die 1984 gegründete Vereinigung SOS-Racisme
vermag an der harten Realität der Vorstädte nicht zu ändern; viele eingebürgerte Immigranten wenden sich von den linken Parteien ab und stimmen 1995 für den bürgerlichen Präsidenten Jacques Chirac - von Januar bis Oktober 2005 haben Jugendliche in Frankreich rund 28'000 Autos angezündet, also 90 pro Tag
- während den Novemberunruhen 2005 wurden rund 9'000 Privatautos und Dutzende von Amtsgebäuden, Schulen usw. angezündet; der Sachschaden wird auf über 200 Mio. Euro geschätzt; rund 2'900 Personen wurden vorläufig festgenommen
Lehren für die Schweiz
In Deutschland haben Nachahmer ebenfalls einige Fahrzeuge angezündet. In Belgien
ist es zu Jugendunruhen gekommen. Und in der Schweiz? Obwohl vor einigen Jahren jeweils am 1. Mai in Zürich junge Ausländer randaliert haben, sind Unruhen im dem Ausmass, wie sie in Frankreich vorgekommen sind, eher unwahrscheinlich. Ein rein französisches Problem also?
Wer so denkt, verschliesst vor den tatsächlich existierenden Problemen in unserem Land die Augen. Jeden Tag berichten die Medien von Raubüberfällen junger Migranten auf jugendliche Kollegen. Junge Ausländer haben mehr Probleme, eine Lehrstelle zu finden, als Schweizerinnen und Schweizer. Der Anteil von Ausländern in der Real- oder Oberschule ist überproportional. An den Gymnasien ist es gerade umgekehrt. Noch immer werden muslimische Mädchen von ihren Vätern unterdrückt. Und viele eingebürgerte junge Secondos werden nicht als Schweizer akzeptiert und sind auch in ihrem Selbstbild keine Schweizerinnen und Schweizer. Integration
ist auch in unserem Land vielerorts ein Fremdwort - sowohl bei Eingewanderten, wie auch bei Einheimischen.
Wo könnte man ansetzen, um die Integration von jungen Ausländerinnen und Ausländern zu verbessern?
- (1) Schule: Schulhäuser mit hohem Anteil an fremdsprachigen Schülern sind speziell zu fördern - mit kleineren Klassen, Projekten, Schulsozialarbeit. Ganz allgemein ist vermehrt auf Chancengleichheit im Bildungssystem hinzuarbeiten.
- (2) Berufslehre: Junge Migranten brauchen bessere Perspektiven im Ausbildungsbereich. Spezielle Berufseinstiegsprogramme für Migranten sind zu entwickeln und zu fördern.
- (3) Jugendkriminalität: Delinquenten sind klare Grenzen zu setzen. Die Tatsache, dass Jugendgewalt oft "männlich und ausländisch" ist, soll nicht länger aus politischer Korrektheit verschwiegen werden, sondern zu speziellen Präventionskampagnen genutzt werden.
- (4) Städtebau: Quartiere mit hohem Anteil an ausländischer Bevölkerung sollen speziell gefördert werden, zum Beispiel mit soziokulturellen Angeboten.
- (5) Offene Jugendarbeit: Offene Jugendtreffs, die vornehmlich mit Migranten arbeiten sind zu unterstützen und nicht mit politischen Parolen unter Druck zu setzen. Ziel der Jugendarbeit soll es aber nicht sein, die Abschottung junger Ausländer zu fördern, sondern ihnen gute Aufstiegs- und Entwicklungschancen zu bieten - z.B. Hilfe bei Lehrstellensuche.
- (6) Opfermentalität: Die Sozialstaatmentalität einiger ausländischer Bevölkerungsgruppen darf nicht mehr gefördert werden. Das Motto muss heissen: Wer sich anstrengt, der wird belohnt. Es muss sich aber auch wirklich lohnen, sich anzustrengen (siehe Pt. 1 und 2)
- (7) Gruppenzwang, Ehrenkodex, Machismus: Gesellschaftliche Vorstellungen, die nicht in unsere Zeit und unser Land passen sind zu ächten und dürfen nicht länger als "fremde Kultur" verharmlost werden. Blutrache, Unterdrückung von Frauen, Zwangsheiraten, Schwimmverbote für muslimische Mädchen usw. haben bei uns nichts zu suchen.
- (8) Religion: Religiöse Toleranz ist zu fördern, Intoleranz und Aufruf zu Hass gegen andere Religionen ist zu ächten. Religion ist aber auch Privatsache. Die Verfassung, die Menschenrechte und die Gesetze des Staates stehen über religiösen Vorschriften.
Und wenn man etwas Weiteres aus den Vorfällen in Frankreich lernen kann ist es dies: Brennende soziale Probleme dürfen keine Spielwiese für politische Profiteure - ob sie nun links oder rechts stehen - sein. Die Probleme müssen sachlich angegangen und mit einem gesellschaftlichen Konsens gelöst werden. Davon sind wir in der Schweiz noch weit entfernt. Linke Schönfärber und rechte Polterer beherrschen die öffentliche Diskussion bei allen Themen, die Migranten betreffen. Dies erschwert das Finden einer Lösung enorm. Hier sind besonnene Kräfte gefragt, aber auch weitere Forschungsarbeiten, Zahlen und Medienhäser, die zu Sachlichkeit fähig sind und nicht vorhandene Stimmungen schüren oder dumme Parolen nachplappern.
In einem Zeitungsartikel hat der französische Autor Francois Bon, der sich seit Jahren in den sogenannt "schwierigen Zonen" engagiert, die Jugendunruhen als "Die Ernte der Verachtung" bezeichnet. Auch in der Schweiz sollten wir hier ansetzen. Wenn die Eingewanderten in unserem Land nicht das Gefühl haben, sie würden verachtet, dann gelingt Integration.
Linkhinweise
niputesnisoumises.com (französische Organisation gegen die Unterdrückung von Frauen in den Banlieus)
sos-racisme.org (französische Organisation gegen Rassismus)
Filmtipp

La Haine
Französischer Spielfilm, 1995. Regie: Mathieu Kassovitz.
Eine Sozialbautensiedlung in einem Vorort von Paris erwacht aus einer chaotischen Nacht: Jugendliche und Polizei haben sich heftige Strassenschlachten geliefert. Der 16-jährige Abdel schwebt in Lebensgefahrt, nachdem er von Polizisten schwer verletzt worden ist. Ein Blick ins Leben seiner Freunde bietet dieser Spielfilm, der oft kaum von einem Dokumentarfilm zu unterscheiden ist...
Nachträge
(1) Im Februar 2008 kündigt Nicolas Sarkozy, mittlerweile Präsident Frankreichs, einen neuen Integrationsplan für die Banlieus an. Er setzt auf die Förderung des öffentlichen Verkehrs, Sicherheitsmassnahmen gegen Jugendbanden, Integration und Erziehung. So sollen besonders begabte Banlieu-Kids an Elite-Internaten gefördert werden und Jugendliche, welchen mit 16 Jahren noch eine gute Schulbildung und ein Ausbildungsplatz fehlt, eine sog. "Schule der zweiten Chance" besuchen können.
(NZZ, 09.-10.02.08)
(2) Am 18. Februar 2008 führen mehr als 1000 Polizisten in der nördlichen Banlieu von Paris eine Grossrazzia durch. 33 Personen werden festgenommen. Gefahndet wird nach Tätern, welche bei Unruhen im November 2007 mit Schusswaffen auf die Polizei geschossen haben. Dabei wurden mehr als 130 Polizisten verletzt, 6 von ihnen schwer.
(NZZ, 19.02.08)

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