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Kindesmisshandlung

Kindesmisshandlung ist eine bewusste oder unbewusste, gewaltsame psychische oder physische Schädigung von Kindern in Familien oder Institutionen. Der Begriff «Kindesmisshandlung» umfasst verschiedene Formen von Gewalt an Kindern oder Jugendlichen: Körperstrafen, Vernachlässigung, sexuelle Ausbeutung, emotionaler Missbrauch. Das Kindeswohl kann jedoch nicht nur duch Misshandlung beeinträchtigt werden. Auch Drogenkonsum, Zugang zu Pornografie oder nicht altersgerechtes Freizeitverhalten können Hinweise auf eine Gefährdung von Kindern oder Jugendlichen sein.

Für Fachpersonen, die mit Kindern und Jugendlichen arbeiten, gilt in der Schweiz eine Meldepflicht bei Verdacht auf Kindeswohlgefährdung (ZGB Art.314d). Die Meldung wird an die zuständige Kinder- und Erwachsenenschutzbehörde (KESB) gemacht. Von der Meldepflicht ausgenommen sind Personen, die dem Berufsgeheimnis nach StGB Art. 321 unterstehen und Personen, die sich ehrenamtlich und freiwillig engagieren (Pfadi-, Cevi-Leiter/innen).

Dokumente

Tipp! Meldepflicht bei Kindeswohlgefährdung: Leitfaden für die berufliche Jugendarbeit.
Mojuga (2019).
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Tipp! Leitfaden für das Vorgehen bei Gefährdung des Kindeswohls.
Arbeitsgruppe Kindesschutz St. Gallen (2013).
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Meldung an die KESB zum Schutz von Minderjährigen.
Merkblatt. KESB Kanton ZH (2019).
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10 Grundsätze im Kindesschutz.
Merkblatt. Amt für Soziales SG (2019).
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Minimalstandards zur Zusammenarbeit zwischen KESB und anderen Fachorganisationen.
Merkblatt. KESB SG (2019).
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Kindesmisshandlungen erkennen und reagieren.
Merkblatt. Amt für Volksschulbildung LU (2004).
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Institutionen

Anlaufstelle Kindes- und Erwachsenenschutz (KESCHA)
kescha.ch

Kinderschutz Schweiz
kinderschutz.ch

Stopp Kindesmisshandlung (Franz Ziegler)
stoppkindesmisshandlung.ch