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Themen  Gewalt    Allgemeines

Gewalt

In unserer Gesellschaft liegt das Gewaltmonopol beim Staat. Nur die Polizei und die Armee dürfen Gewalt einsetzen. Das heisst: Menschen verhaften, einsperren oder gar töten. Ziel des staatlichen Gewaltmonopols ist es, die Interessen des Staates und ihrer Bewohnerinnen und Bewohner zu schützen. Privatpersonen werden bestraft, wenn sie körperliche Gewalt zur Durchsetzung ihrer Interessen anwenden. Ausnahmen gibt es lediglich in Notwehr- und Notstandssituationen (Art. 15-18 StGB).

Wenn Jugendliche Gewalt gegenüber Gleichaltrigen ausüben, sind Erwachsene in der Regel irritiert. Jugendgewalt passt nicht ins positive Bild, das wir uns von Kindern oder Jugendlichen machen. Die Bekämpfung der sogenannten «Jugendgewalt» gehört deshalb zu den politischen Dauerbrennern seit rund dreissig Jahren. Anfang der Neunzigerjahre widmeten sich erste Expertengremien dem Thema. Im Jahr 2010 lancierte der Bund ein schweizerisches Präventionsprogramm. Statistisch gesehen, nehmen Gewaltdelikte von Jugendlichen seit 2010 ab. Im Rahmen der Radikalismus- und Extremismusdiskussion ist das Thema Jugendgewalt jedoch erneut in den gesellschaftlichen Fokus geraten.

Dokumente

Jugendgewalt und Offene Jugendarbeit: Grundlagen und Positionierung.
Dachverband Offene Jugendarbeit DOJ (2011).
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Strafanzeige - ja oder nein?
Kantonspolizei Zürich (2007).
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Tipp! Schweizerisches Waffenrecht
Broschüre des EJPD (2018).
Welche Waffen sind erlaubt? Welche Waffen sind verboten?
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Politische Stellungnahmen, Expertenberichte

Jugend und Gewalt: Wirksame Prävention in den Bereichen Familie, Schule, Sozialraum und Medien.
Bericht des Bundesrates, 20. Mai 2009.
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Prävention von Jugendgewalt.
Expertenbericht (Eisner/Ribeaud/Locher) Nr. 05/09.
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Prävention von Jugendgewalt.
Eidgenössische Ausländerkommission EKA (Eisner/Ribeaud/Bittel), 2006.
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Prügeljugend - Opfer oder Täter?
Bern: EKKJ (1998).
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Videos

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Zoff im Jugendhaus - Vorurteile und Wirklichkeit in Wetzikon
SRF DOK. Felix Karrer (2005). Dauer: 52:10.
 

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Der Jugendanwalt
SRF DOK. Hanspeter Bäni (2013). Dauer: 22:33.
 

Literatur

Allan Guggenbühl.
Jugendgewalt: Wie sie entsteht, was Erzieher tun müssen.
Verlag Herder, 2013.
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Allan Guggenbühl.
Die unheimliche Faszination der Gewalt.
Verlag dtv, 1997. (2. Auflage)
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Gewalt in der Schule

Dan Olweus.
Gewalt in der Schule.
Huber-Verlag, 2008. (4. Auflage)
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Tina Hascher u.a. (Hrsg.)
Reagieren, aber wie? Professioneller Umgang mit Aggression und Gewalt in der Schule.
Haupt-Verlag, 2003.
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Peter Struck.
Wie schütze ich mein Kind vor Gewalt in der Schule?
Eichborn, 2001.
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Klaus Hurrelmann u.a.
Gewalt in der Schule: Ursachen, Vorbeugung, Intervention.
Beltz, 2000.
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Empirische Studien

Martin Willi. Rainer Hornung.
Jugend und Gewalt: Ergebnisse einer Befragung von Schülerinnen und Schülern im Kanton Zug.
Peter Lang-Verlag, 2002.

Miriam von Felten.
"...aber das ist noch lange nicht Gewalt".
Leske+Budrich, 2013. (Neuauflage)
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Institutionen

Bildungsdirektion ZH: Portal Gewalt in der Schule
stopp-gewalt.zh.ch

chili-Konflikttraining des SRK
chili-srk.ch